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Galileo Galilei

Man kann einen Menschen nichts lehren;
man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.

Systemisch denken
Menschen stärken
Entwicklung ermöglichen

Das IBS gehört zu den Wegbereitern systemischer Weiterbildung in Deutschland. Als eines der ersten Institute hat es dazu beigetragen, systemisches Denken in Beratung und Supervision zu etablieren und die Entwicklung der Fachverbände aktiv mitzugestalten. Diese langjährige Erfahrung ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Fundament, auf dem wir unsere Angebote kontinuierlich weiterentwickeln.

Denn Beratung verändert sich – und mit ihr die Anforderungen an Fachkräfte. Deshalb verbinden wir bewährte systemische Konzepte mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Herausforderungen der Praxis. So entstehen Weiterbildungen, die Menschen nicht nur fachlich qualifizieren, sondern sie in ihrer professionellen Entwicklung nachhaltig begleiten.

Systemisch bedeutet für uns, Menschen nicht isoliert zu betrachten, sondern ihre Beziehungen, Lebenswelten und Ressourcen in den Blick zu nehmen. Wer Zusammenhänge versteht, erkennt neue Handlungsmöglichkeiten. So entstehen Perspektiven, die Veränderung ermöglichen – wertschätzend, lösungsorientiert und praxisnah.

Lernen am IBS bedeutet deshalb mehr als Wissen zu erwerben. Unsere Teilnehmenden erleben Beratung in der Praxis: Sie üben Methoden, bearbeiten eigene Fallbeispiele, reflektieren ihr professionelles Handeln und entwickeln Schritt für Schritt Sicherheit in ihrer Rolle. Dabei verbinden wir Theorie, praktische Anwendung, Supervision und Selbsterfahrung zu einem lebendigen Lernprozess.

Ein besonderes Merkmal des IBS ist die konsequente Ausrichtung auf den Praxistransfer. Jede Methode, jedes Modell und jede Übung verfolgt das Ziel, im beruflichen Alltag tatsächlich wirksam zu werden. Mit innovativen Konzepten – wie der Verbindung von Systemischer Beratung und Social Groupwork – greifen wir aktuelle Entwicklungen auf und schaffen neue Perspektiven für professionelle Beratung.

Als eines der wenigen Institute bieten wir zudem Weiterbildungen in Systemischer Supervision nach den Standards der DGSv mit systemischem Schwerpunkt an. Durch die Anerkennung unserer Weiterbildungen sind Zertifizierungen sowohl durch die Systemische Gesellschaft (SG) als auch durch die Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv) möglich.

Was unsere Teilnehmenden mitnehmen

Am Ende einer Weiterbildung stehen nicht nur neue Methoden oder ein Zertifikat. Unsere Absolvent:innen gewinnen eine professionelle Haltung, die ihr berufliches Handeln nachhaltig prägt.

Sie nehmen mit:

  • Sicherheit in der Gestaltung von Beratungs-, Gruppen- und Supervisionsprozessen.
  • Einen systemischen Blick, der Ressourcen erkennt und neue Perspektiven eröffnet.
  • Praxiserprobte Methoden, die unmittelbar im Berufsalltag anwendbar sind.
  • Reflexionsfähigkeit und Klarheit in der eigenen professionellen Rolle.
  • Mut, Veränderungen konstruktiv zu begleiten
  • Ein Netzwerk von Menschen, die Lernen, Entwicklung und systemisches Denken verbinden.

Systemisch. Lebendig. Verbindend. Dafür steht das IBS – als Weiterbildungsinstitut für Menschen, die Beratung nicht nur lernen, sondern wirksam gestalten möchten.


Unsere Geschichte – Tradition mit Zukunft

Seit fast 40 Jahren steht das IBS – Institut für Beratung und Supervision für hochwertige Weiterbildung, wissenschaftliche Fundierung und die Überzeugung, dass professionelle Beratung Menschen, Gruppen und Organisationen nachhaltig stärken kann.

Gegründet wurde das Institut 1985 von den Professoren für Soziale Arbeit Heinz Kersting und Lothar Kraphol sowie dem Sozialpädagogen Georg Nebel. Ihr gemeinsames Ziel war es, Weiterbildungen zu entwickeln, die wissenschaftliche Erkenntnisse mit hoher Praxisrelevanz verbinden und Fachkräfte dabei unterstützen, den wachsenden Anforderungen ihrer beruflichen Praxis professionell zu begegnen.

Schon früh gehörten Weiterbildungen in Social Groupwork und Supervision zu den Schwerpunkten des Instituts. Das IBS erkannte außerdem früh die Bedeutung systemischen und konstruktivistischen Denkens – zu einer Zeit, als diese Ansätze in der Aus- und Weiterbildung sozialer und pädagogischer Berufe noch kaum verbreitet waren. Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft, systemtheoretische Modelle und konstruktivistische Denkansätze flossen deshalb bereits früh in die Lehrkonzepte des Instituts ein.

Mit dieser Weitsicht gehörte das IBS zu den Pionieren systemischer Weiterbildung in Deutschland. Gleichzeitig leistete das Institut einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung von Supervision und zählt zu den Gründungsinstituten der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv).

Bis heute prägt diese Haltung unsere Arbeit. Wir verstehen Beratung nicht als Sammlung einzelner Methoden, sondern als professionellen Prozess, der neue Perspektiven eröffnet, Ressourcen sichtbar macht und Menschen sowie Organisationen dabei unterstützt, eigene Lösungen zu entwickeln.

Von 2009 bis 2024 befand sich das IBS in der Trägerschaft des Caritasverbandes für das Bistum Aachen e. V. und entwickelte sich in dieser Zeit zu einer etablierten Adresse für Weiterbildung in Beratung, Supervision und Organisationsentwicklung.


Ein neues Kapitel seit 2024

Tradition bewahren. Zukunft gestalten.

Mit der Übernahme der Trägerschaft durch Frederic Linßen und Rudolf Kosmala am 1. März 2024 begann ein neues Kapitel in der Geschichte des IBS.

Wir verstehen diese Aufgabe nicht nur als Fortführung eines traditionsreichen Instituts, sondern als Verantwortung, seine Werte und seinen Anspruch in die Zukunft zu tragen. Das Vertrauen, das Generationen von Teilnehmenden dem IBS entgegengebracht haben, ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich.

Deshalb knüpfen wir an die Stärken des Instituts an und entwickeln sie konsequent weiter. Bewährte Konzepte verbinden wir mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, innovativen Lehr- und Lernformaten sowie den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft.

Ein Beispiel dafür ist die konsequente Weiterentwicklung unserer Weiterbildungsangebote. Mit neuen Konzepten – etwa der Verbindung von Systemischer Beratung und Social Groupwork – greifen wir aktuelle Herausforderungen auf und schaffen Qualifizierungen, die Fachkräfte unmittelbar in ihrem Berufsalltag unterstützen.

Dabei bleibt unser Anspruch unverändert: Weiterbildung muss Menschen befähigen, sicher, reflektiert und wirksam zu handeln. Deshalb stehen Praxisnähe, persönliche Entwicklung, wissenschaftliche Fundierung und die unmittelbare Übertragbarkeit in den beruflichen Alltag im Mittelpunkt aller Angebote.

Wir möchten das IBS als einen lebendigen Ort des Lernens weiterentwickeln – einen Ort, an dem Erfahrung auf Innovation trifft, unterschiedliche Perspektiven willkommen sind und gemeinsames Lernen inspiriert.

Systemisch. Lebendig. Verbindend.

Dafür steht das IBS seit 1985. Mit dieser Haltung gestalten wir gemeinsam die Zukunft professioneller systemischer Beratung und Supervision. Wir laden Sie ein, Teil dieser Entwicklung zu werden – mit einer Weiterbildung, die Wissen vermittelt, Haltung stärkt und Menschen verbindet.


Das IBS ist Mitglied in der Systemischen Gesellschaft (SG) sowie in der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv).